Bürger verärgert über die Gemeinde

Wenn man die letzen Tag in die Zeitung geschaut hat, konnte man überall lesen, dass die Bürger der Gemeinde Selfkant an einigen Stellen verärgert sind über die Gemeinde.

Zunächst ist da der Punkt B56n. Viele Bürger haben die Sorge, dass es bei der Umsetzung der Straße zu Planungsfehlern und Versäumnissen gekommen ist und kommt. Angesprochen wurden z.B. die Geländer auf den Brücken, die aus Holz und damit völlig unzureichend sind. Details zu den Beschwerden waren in der SuperSonntag und HS-Woche zu lesen.

Dann erhielt ich den Anruf von besorgten Anwohnern der Dechant-Kamper-Str. in Süsterseel. Hier gab es nach dem Bürgertreff im Mai ein zweites Treffen mit dem Bürgermeister Herbert Corsten und dem Ortsvorsteher Heinz Stassen. Man erzählte mir, dass die Erneuerung der Straßendecke verbunden mit einer Begrünung und ggf. einer Erneuerung der Kanalisation schon beschlossene Sache wäre und auf die Anwohner eine Eigenleistung von 150 EUR pro lfd. Meter Grundstücksfront plus evtl. 250 EUR pro Meter für den Kanal zukommen würde. Ende des Jahres würden die Zahlungsbescheide raus gehen. Auf die Frage hin, ob díe Gemeined den Bürgern bei diesen Kosten unter die Arme greifen würde, soll der Bürgermeister geantwortet haben “Vor Weihnachten bekommen Sie die Rechnung, damit können Sie dann zur Sparkasse gehen. Das ist günstiger als bei der Gemeinde”. Ich kann das nicht belegen und stelle diese Angabe so in den Raum.

Fakt ist, dass Herr Corsten auf der Bürgerversammlung noch von ca. 100 EUR pro lfd. Meter Grundstücksfront gesprochen hatte, dass Herr Stassen versprochen hatte, dass nichts ohne die Zustimmung der Anwohner gemacht wird. Nun ist es offensichtlich ein erheblicher Mehrbetrag, den die Anwohner zu tragen haben, der schon beschlossen ist und innerhalb von sechs Monaten zu bezahlen ist. Das macht die Bürger sauer.

Diesen Sachverhalt kenne ich nur vom Hörensagen, möchte ihn aber trotzdem hier vorstellen und zur Diskussion, gerne auch mit der Gemeinde anbieten.

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2 Kommentare

  1. B56n = Bundesstraße 56 neu und nicht Gemeinde (schlechte Recherche)

  2. Fakt ist, dass diese Anfragen über Planungsfehler und Versäumnisse von örtlichen Politkern (z.B. dem CDU-Fraktionsvorsitzenden Heinz Stassen) an die Gemeinde heran getragen wurde. Sie äußerten damit als Vertreter Bürger ihren Unmut über den Bau der B56n gegenüber der Gemeinde. Wer letztendlich dafür verantwortlich ist, interessiert den Bürger erstmal nicht. Er sieht die Gemeinde als Schuldigen. Ob das richtig ist oder nicht, steht auf einem anderen Blatt. Insofern ist der Bericht korrekt und nicht schlecht recherchiert.

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