Karneval in Saeffelen mit zwei Sitzungen

Unter Federführung des Musikvereins „St. Gregorius“ stehen die Saeffelener Karnevalisten derzeit in der heißen Phase bzw. in den sprichwörtlichen Startlöchern für ihre beliebten  Sitzungen. Auch im 30. Jahr des Söefelder Karnevals  ertönt wieder zweimal der Schlachtruf: „Es geht ein Ruf wie Donnerhall: In Soefele is Karneval!!“- nämlich am Samstag, 07. Februar und am Samstag, 14. Februar 2009 im „Köpi Treff“ / Saal Wolters. Während die zweite Sitzung bereits ausverkauft ist,  gibt es für die erste Sitzung am 07.02.2009 noch Karten im Vorverkauf  für 8,– Euro bei Hans von Cleef, Heinsberger Straße 26 ( Tel: 02455/ 779 ) , bei Willi Vraetz, Selfkantstraße 42 ( Tel: 02456/ 2477 ) oder in der Gaststätte Köpi Treff ( ab 17:00 Uhr).

Los geht es an beiden Samstagen um 19:11 Uhr, wenn mit dem Narhalla-Marsch das Komitee mit  Mariechen und Begleitung in den bunt dekorierten Saal einzieht. Mit dem traditionellen Schunkelwalzer „Nu alles opgestange!“ bringt das Präsidenten-Duo Arno Vraetz und Andre Mobers, assistiert vom Clown-Maskottchen Bert Frehen, das närrische Publikum gleich auf die Beine und in Stimmung. Was nun folgt, ist ein 5-stündiges Non-Stop-Programm in einer bunten Mischung aus Büttenreden, Sketchen, Tänzen unterschiedlicher Art und natürlich viel Musik und Gesang.Dies ist seit nunmehr 29 Jahren das Erfolgsrezept der Saeffelner Hobby-Karnevalisten, wobei alle Programmpunkte „ auf eigenem Mist gewachsen sind“, - man arbeitet „mit eeje Lüj!“

Neben den festen Größen des Karnevals sorgen neue Gesichter wieder für frischen Wind in der Bütt und auf der Bühne; - so Newcomerin Marion Loomans, die als „Traut“ in derb-carmanter Art ihre Angriffe auf die Lachmuskeln starten wird. Die Sketchgruppen um Oliver Craenen und Irene Robertz haben sich wieder Einiges an Ulk und Komik einfallen lassen. Während es einmal TV-orientiert bei der „Super Nanny“ recht chaotisch zugeht, bekommt man andererseits humoristisch-turbulente Einblicke in die moderne Medizin. Zu später Stunde kann endlich wieder Gastronom Josef Mobers seinen Arbeitsplatz verlassen und vom Herd in die Bütt wechseln.

Wichtiges Kernstück im Söefelder Fasteloavend ist seit eh und je die Musik: zum einen die musikalische Umrahmung durch die „Tröetemänn „ der Sitzungskapelle von „St. Gregorius“ und Freunden und zum anderen  die Gesangs- / Musikgruppen. Die Formation „Schöppsaat“, vor drei Jahren noch überraschender Newcomer, hat sich voll etabliert. Dieses Jungmänner-Quintett bringt auf  seine Art Schwung und Pep auf die Bühne und den Saal zum Kochen. Getreu dem Motto „Ümmer dobie“ gestaltet das bewährte Gesangs- und Instrumentalquartett „ Twi-e & Twi-e“ seit 29 Jahren den Karneval aktiv mit. Auf witzig parodistische Art werden Themen aus dem Selfkant, wie z.B. die Folgen und Tücken der B 56n und der Rathausumbau, und  dem Rest der Welt (Finanzkrise) besungen und   auf die Schippe genommen..

Das sprichwörtliche Salz in der karnevalistischen Suppe und etwas für´s Auge sind die in ihrer Art jeweils unterschiedlichen tänzerischen Darbietungen: Nach der gelungenen Premiere im Vorjahr erobern die 8 Mädchen der “Kleinen Garde“ unter Leitung von Heike Dahlmanns erneut die Bühne und die Herzen des Publikums. Als Überraschung hat sich ein junges Garde-Tanzpaar angesagt. Eine Augenweide ist wiederum der Solo-Showtanz, den Michaela Mobers im 7. Jahr ihres Mitwirkens auf die Bühne zaubern wird. Gespannt sein darf man wieder  auf das Männerballett und darauf, welche ulkige Tanz/Parodie-Show die Herren mit Tinni von Cleef und Silke Breidkopff einstudiert haben.

Gerüchten zu Folge ist in diesem Jahr ein beliebtes europäisches Nachbarland „dran“. Gleich zwei Tänze werden von Ingrid Dreißen  choreographisch betreut: Die 9 jungen Damen der Showtanzgruppe „Flash“ sind immer wieder ein tänzerisches und optisches Highlight. Sie bereiten sich und dem Publikum ein teuflisches Vergnügen, bei dem es auf der Bühne sicher „höllisch-heiß“ wird. Einen Hauch von kölscher Karnevalsatmosphäre bringen die strammen Käels der Söefelder Stadtgarde mit ihrem „Stippe-Föttsche“ – Tanz.

Dies alles geschieht zur Freude des närrischen Publikums, aber vor allem zu Ehren des neuen Söefelder Dreigestirns, das zur Zeit noch die berühmte „Gleichung  mit drei Unbekannten“ ist. Das Geheimnis wird am 7. Februar gelüftet, wenn Prinz, Bauer und Jungfrau – begleitet von der Stadtgarde und den Mariechen- ihren prunkvollen Einzug halten und als Höhepunkt der Sitzung feierlich proklamiert werden. Mit dem großen Finale aller Beteiligten, bei dem noch mal Söefelder Leedjes und kölsche Tön erklingen, finden die Sitzungen ihren stimmungsvollen Abschluss.

Nach der 2. Sitzung am 14. Februar findet die traditionelle Verlosung mit attraktiven Preisen statt; Lose sind bei allen Mitgliedern und an den Abendkassen erhältlich.
Der Musikverein „St. Gregorius“ und alle Söefelder Jecken bitten darum, bunt kostümiert zu den Sitzungen zu erscheinen.

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