NRW Verkehrsminister eröffnet B56n

“Diese Straße ist ein zu Asphalt gewordenes Beispiel für europäische Zusammenarbeit.” Diese Worte nutze NRW Verkehrsminister Oliver Wittke am Vormittag in seiner Rede anläßlich der Eröffnung des ersten Teilstücks der B56n. Gegen 10.00 versammelte sich ein Schar von ranghohen Politikern auf der neuen Rodebachbrücke kurz vor der deutsch-niederländische Grenze. Anwesend waren u.a. der zitierte NRW Verkehrsminister Oliver Wittke, der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr Achim Großmann, G.H.M. Driessen, College van Gedeputeerde Staten Provincie Limburg, Landrat Stefan Pusch, MdB Leo Dautzenberg und die Abgeordnete des Landtags Ulla Meurer, Dr. Gerd Hachen und Bernd Krückel sowie die Bürgermeister der Gemeinden Sefkant und Gangelt, Herbert Corsten und Bernhard Tholen. Gegen 10.30 Uhr wurde die neue Straße dann auch von diesen Damen und Herren per Scherenschnitt eröffnet.

Vorher gab Harald Friedrich Austmeyer, Geschäftführer von Straßen.NRW stolz bekannt, dass man für das erste Teilstück das geplante Budget von 26 Mio. Euro um 10% unterschritten hatte. Insgesamt kostete das 5,8 Kilometer lange Stück 24,1 Mio. EURo. In 18 Monaten wurden neun Brückenbauwerke erstellt und 28.500 LKW Ladungen Bodenmaterial verbaut.

Zeitgleich mit der Eröffnung des ersten Bauabschnitts der B56n wurde von Minister Wittke auch den Startschuss für den Bau des zweiten Abschnitt gegeben. Die Kosten dieses Stücks von L410 bis zur K13 in Gangelt werden schätzungsweise 17 Mio. Euro betragen. Der dritte und letzte Abschnitt von der K13 bis zur A46 wird voraussichtlich 2011 in Angriff genommen und ca. 30 Mio. Euro kosten. Fertig gestellt wird die komplette B56n dann 2013/2014.

Ein Satz von Minister Wittke blieb mir noch im Gedächstnis: “Ökologie und Ökonomie im Gleichklang bringen ist das Gebot der Stunde im Bauwesen”. Die B56n beinhaltet zahlreiche Wege und Lösungen, die auch die Tierwelt nicht gänzlich benachteiligt.

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