Politische Runde zu Gast beim DGB in Höngen

dgb-rundeAm gestrigen Samstagabend lud der neu gegründete DGB-Kreisverband Heinsberg die fünf Kandidatinnen und Kandidaten des Südkreises Heinsberg Bernd Krückel (CDU), Ulla Meurer (SPD, René Stegemann (FDP), Elsbeth Küppers-Hofmann (Grüne) und Michael Schreiner (Die Linke) zur einer Podiumsdiskussion über die politischen Themen im NRW-Wahlkampf ein.

Zu Themen wie Mindestlohn, Rente mit 67 und Bildung wurde von den Teilnehmer eindeutig Stellung bezogen. Natürlich wollte der Moderator und Redakteur der Heinsberger Zeitung, Dieter Schuhmachers auch von den “Big-Five” wissen, wie sie im Kreis Heinsberg neue, gute Arbeit mit guter Entlohnung schaffen wollen. Bernd Krückel nannte beispielsweise den Anschluss der B56n an die A46. Durch die Verbindungsstraße werden sich neue Unternehmen ansiedeln, beispielsweise in der Region “Der Selfkant”. Während Ulla Meurer eher auf regenerative Energien und bessere Unterstützung der Frauen im Beruf setzte, sah Elsbeth Küppers-Hofmann auch das Potenzial im Handwerk für die Sanierung von Altbauten, im Pflegebereich. Michael Schreiner forderte die Erweiterung des Schienennetzes und die Wiederanbindung der Kreisstadt Heinsberg. René Stegemann blieb etwas abstrakter und stellte dar, “dass die Politik nur die Rahmenbedingungen schaffen könne”. Auch er nannte die Schaffung von Infrastrukturen wie die B56n und den Ausbau des Schienennetzes.

Bei der Bildung im regionalen Sektor setzten die fünf Politiker auf ganz unterschiedliche Konzepte. Während sich SPD, Linke und Grüne einig waren, dass der Kreis Heinsberg dringend eine vierte Gesamtschule benötige und zwar “ohne andere Schulen zu schließen”, wie Michael Schreiner unterstrich, sah Bernd Krückel eher die Lösung in Schulkooperationen zwischen Haupt-, Realschulen und Gymnasien anstatt einer Gesamtschule. René Stegemann will an dem dreigliedrigen Schulsystem festhalten und eher das Konzept der Verbundschule wie in Waldfeucht-Haaren voranbringen.

Mehr Details zu der Diskussion und den Inhalten kann man morgen in der Heinsberger Zeitung/Heinsberger Nachrichten lesen.

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