Spielplatz in Tüddern für kühle Rechner

Dritteln, vierteln, halbieren oder was? Der Verein Bauernmuseum Selfkant in Tüddern beantragte kürzlich, dass ein öffentlicher Spielplatz neben dem Museum und Restaurant errichtet werden solle. Die Kosten für die Spielgeräte in Höhe von rund 15.000 Euro verursachten jüngst Kopfzerbrechen und heiße Rechnerei bei den Ratsmitgliedern der Gemeinde Selfkant.

Während die FDP sich dafür aussprach, dem Antrag nicht zuzustimmen, weil von dem Spielplatz vor allem die Gaststätte und das Bauernmusem Nutzen habe, gaben CDU und SPD zu bedenken, dass die Gemeinde mit dem Bauernmuseum Werbung macht und dass diese Tourismusattraktion dem Selfkant und damit der Gemeinde hilft.

Als erster Finanzierungsvorschlag für die Spielgeräte wurde dann die übliche Drittelung vorgeschlagen, wobei ein Drittel der Verein Bauernmuseum, ein weiteres Drittel das Restaurant und das letzte Drittel die Gemeinde übernehmen solle.
Nachdem eine mögliche Übernahme des Gemeindedrittels durch die Entwicklungsgesellschaft (egs) angesprochen wurde, schlug die CDU vor, dass ein Viertel der Verein Bauernmuseum, ein Viertel das Restaurant, ein Viertel die Gemeinde und ein weiteres Viertel die egs zahlen solle.
Das wiederum würde aber bedeuten, dass nun von einer Zwei-Drittel-Kostenübernahme des Vereins und der Gaststätte nun nur noch die Hälfte gezahlt werden solle.

Letztendlich einigte man sich auf die Lösung, dass Verein und Gaststätte zwei Drittel übernehmen und das übrige Drittel jeweils zur Hälfte von der Gemeinde und der egs gezahlt werden solle. Dieser Vorschlag wurde einstimmig angenommen.

Alles klar?

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